LUXEMBURG
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Mehrere Unfälle am Wochenende - Eine Person lebensgefährlich verletzt

Zu mehreren Verkehrsunfällen mit Verletzten kam es am Wochenende auf Luxemburgs Straßen sowie im nahen Grenzgebiet. Am frühen Sonntagmorgen, um 5.14 wurde das Einsatzzentrum Grevenmacher (CISGM) durch die Notrufzentrale zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 Luxemburg-Trier gerufen. Zwischen den Auffahrten Potaschberg und Mertert musste der Fahrer eines Personenwagens einem Wildwechsel mitten auf der Autobahn ausweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das ins Schleudern geriet und nach rechts von der Autobahn in den Seitenstreifen fuhr. Dort stieß der Wagen frontal gegen einen Erdwall und überschlug sich mehrmals, bevor er auf den Rädern stehend an der Leitplanke zum Stillstand kam.

Der Fahrer, alleiniger Insasse, konnte sich noch selbst aus seinem stark beschädigten Personenwagen befreien und wurde bei dem Zwischenfall nur leicht verletzt. Er wurde zur Kontrolle ins hauptstädtische „Centre Hospitalier“ eingeliefert. Am Wagen entstand Totalschaden. Die Autobahn musste während der Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten am Unfallort auf eine Fahrbahn geleitet werden. Im Anschluss an die Bergung des Personenwagens musste die Fahrbahn noch von Erdmassen gereinigt werden.

Vor Ort war das CISGM mit 13 Mann, unterstützt durch den CIS Biwer, den diensthabenden Peletonchef des „Groupement Musel“, die Straßenbauverwaltung aus Potaschberg und eine Streife der „Police Grand-Ducale“ des Kommissariats aus Grevenmacher.

Verkehrsunfall mit Dienstfahrzeug

Gegen 7.30 befuhr am Sonntagmorgen ein Pkw-Fahrer in Luxemburg-Stadt die Côte d’Eich von der Place du Théâtre kommend und steuerte über die Kreuzung mit dem Boulevard Jean Ulveling hinweg.

Zur gleichen Zeit war eine Polizeistreife auf der Vorfahrtsstraße des besagten Boulevards unterwegs und wollte in die Côte d’Eich einbiegen. Der erste Verkehrsteilnehmer hatte übersehen, dass er an der Kreuzung die Vorfahrt hätte abtreten müssen, wodurch es zum Verkehrsunfall kam.

Er stieß gegen die Fahrerseite des Dienstfahrzeugs. Im Wagen des Unfallverursachers, der mit drei Personen besetzt war, wurde den ersten Erkenntnissen nach niemand verletzt. Beide Polizeibeamte wurden leicht verletzt und zwecks ärztlicher Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Fußgängerin lebensgefährlich verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagnachmittag gegen 17.00 in der route de la Sûre in Reisdorf. Ein Fahrer fuhr durch die Ortschaft in Richtung Moestroff, als er nahe der Einmündung zur „Cité Jean Hientgen“ eine Fußgängerin auf dem Zebrastreifen zu spät erblickte und diese erfasste.

Die Frau wurde etliche Meter durch die Luft geschleudert. Das Unfallopfer wurde von den Rettungskräften und vom Notarzt noch vor Ort erstversorgt, bevor es anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Spurensicherung der Kriminalpolizei mit der Untersuchung befasst und das Unfallfahrzeug beschlagnahmt. Die Fußgängerin trug lebensgefährliche Verletzungen davon. Am Samstag kam es indes zwischen Ellingen und Filsdorf zu einer schweren Frontalkollision zwischen zwei Pkw bei der gleich vier Personen verletzt wurden. Die komplette Fahrerseite eines Fahrzeuges musste geöffnet werden, um den Fahrer schonend bergen zu können, schreibt da s „Centre d’Incendie et de Secours Schengen“ auf Facebook.

Sechs Verletzte bei Autounfall nahe Oberbillig

Bei einem schweren Autounfall nahe Oberbillig (Landkreis Trier-Saarburg) sind sechs Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, geriet ein 69-Jähriger am Samstagabend mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und stieß mit zwei Fahrzeugen zusammen. Der Unfallverursacher und fünf weitere Menschen in den beteiligten Autos wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße 419 war nach dem Unfall stundenlang voll gesperrt.