LUXEMBURG
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„Mouvéco“ und Greenpeace analysieren Angebote für grünen Strom

Die Grundtendenz ist erfreulich, aber es gibt noch Luft nach oben. „Mouvement Ecologique“ und Greenpeace haben erneut die Angebote an grünem Strom unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Alle Stromversorger für Privatkunden bieten inzwischen einen empfehlenswerten Tarif für Strom aus erneuerbaren Energiequellen an. Besonders empfehlenswert sind in den Augen der beiden Umweltschutzorganisationen „green“ (Eida), „nova naturstroum“ (Enovos, LEO, NordEnergy, Steinergy), „SwitchBlue“ (Electris) und „Terra Invest“ (Sudstroum). Alle anderen Angebote dieser Anbieter - teilweise mit ähnlich klingenden Namen - erfüllten die Mindestkriterien der beiden Organisationen nicht oder nur teilweise. Für sie steht fest, dass die gesamte Stromversorgung, also sowohl für Privatkunden wie für Gewerbe und Industrie „ganz ohne Atom- und Kohlestrom sowohl technisch als auch wirtschaftlich durchaus möglich wäre.“ Erfreulich ist in den Augen von „Greenpeace“ und „Mouvement Ecologique“, dass laut dem „Institut Luxembourgeois de Régulation“ (ILR) der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen 2016 bei 55 Prozent des gesamten Stromverbrauchs lag. Immer mehr Kunden seien bereit, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Einige Stromanbieter würden indes nur noch grünen Strom anbieten.