LUXEMBURG
JK

Das hält Staatssekretär Guy Arendt (DP) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Sam Tanson („déi gréng“) fest

Die „Villa Louvigny“ mit ihrem Auditorium steht im Mittelpunkt einer parlamentarischen Anfrage von Sam Tanson („déi gréng“) an Kulturminister Xavier Bettel. Tanson erinnert daran, dass in der „Villa Louvigny“ die „Compagnie Luxembourgeoise de Radiodiffusion“ aus der Taufe gehoben wurde. In diesem wunderschön im Stadtpark gelegenen „historischen Gemäuer“, ist bekanntlich ein Auditorium eingerichtet, das in den 1950er Jahren in Betrieb genommen wurde und das bis zu 400 Personen Platz bietet, hält „déi gréng“-Parlamentarierin fest. Internationale Musiker sollten hier auftreten und gleich zweimal, in den Jahren 1962 und 1966, wurde der „Grand Prix Eurovsion de la Chanson“ hier veranstaltet.

Ferner erinnert Tanson daran, dass RTL seine Radiosendungen bis zum Umzug nach Kirchberg ab der „Villa Louvigny“ ausstrahlte. Vom Kulturminister möchte die Abgeordnete nun wissen , was mit der „Villa Louvigny“ und dem Auditorium geschehen soll?

Die im Stadtpark gelegene „Villa Louvigny“ ist derzeit dabei auf die Liste der nationalen Denkmäler - „en procédure de classement comme monument national“ - aufgenommen zu werden, wie Staatssekretär Guy Arendt im Namen von Kulturminister Xavier Bettel in der nun vorliegenden Antwort auf die parlamentarische Anfrage von Sam Tanson („déi gréng“) hinweist. Am 29. Januar diese Jahres wurde des Staatsrat mit dem Dossier „Villa Louvigny“ befasst, dies aufgrund des positiven Gutachtens der „Commission des sites et monuments nationaux“.

Was die Fragen nach der Bestimmung des Gebäudes anbelangen, so fallen diese unter die Kompetenz des gesamten Regierungsrates und nicht nur unter die des Kulturministeriums, meint Arendt abschließend.