LUXEMBURG
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Trambaustellen: Ab dem 3. November erfolgen einige Veränderungen im Bus-Netz

Es geht beständig und sicher weiter- Richtung hauptstädtischem Bahnhof und dann darüber hinaus: Gestern stellten die Tram-Verantwortlichen, zusammen mit den politischen Mandatsträgern um Minister Francois Bausch, den Fortgang der baulichen Maßnahmen rund um die Tram vor.

Alles im Timing

„Es ist nicht zu übersehen: In der ganzen Stadt erkennt man die Baustellen der Tram“, sagte Bausch. Und: „Wir sind komplett in der Planung.“ Jetzt ist der Schritt erreicht, ab dem kein Bus mehr durch die Av. de la Liberte fahren wird. Ab 3. November wird der Busverkehr nun komplett verlegt.

André Von der Marck, Generaldirektor von Luxtram, führte aus, dass eine weitere Etappe anstehen werde für die Mobilität - nicht zuletzt mit der Tram - „und wir sind absolut im Timing“, sagte Von der Marck. So gingen die Arbeiten unter anderem an der Kreuzung Reuter /Bd Royal entsprechend voran, wobei es ein nicht leichtes Unterfangen war, wie es Von der Marck ausdrückte. „Doch es wurde sehr akribisch gearbeitet, um alles bis Weihnachten zu richten.“

Zeitliche Verschiebungen

Der Mobiltätsschöffe der Stadt Luxemburg, Patrick Goldschmidt, führte aus, dass dies die letzten größeren Veränderungen seien, bis die Tram entsprechend bis zum Bahnhof der Hauptstadt gelangen kann.

Alle städtischen Busse (bis auf die Linie 19) werden in der Av. de la Gare zirkulieren, wie Goldschmidt betonte. „Alle städtische Linien werden sich auch entsprechend zeitlich verändern“, sagte Goldschmidt. Doch auch ein Vorteil habe das Ganze noch mitgebracht: „Die Anbindungen an die Viertel konnte verbessert werden“, sagte der Schöffe. Ab dem 3./4. November werde auch jedes Viertel mit einer Night-Linie verbunden sein, „dies werden nun sieben Linien sein.“

Blick aufs RGTR-Netz

Ab dem 3./4. November werden also die Linien im RGTR-Netz entsprechend angepasst. So werden die Linien 144, 172, 192, 194 und 195 verlegt auf den neuen Quai im Bereich Rocade Bonneweg. Dies ist mit die größte Änderung. Der Zugang erfolgt über den Bahnhof. Die Busse in Richtung Stadt-Zentrum oder auch Kirchberg haben ihren Halt am Quai Gare-Rocade 3, die Linien Howald, Hesperingen am Quai Gare-Rocade. Auch die Linien 197 und 300 wechseln zur Station 3 und 6 im Bereich Gare-Rocade. Die Linien 120 und 125 werden im Bereich Gare Centrale an die Quais 9/12 verlegt. „Der Quai Rocade wird so für uns wichtiger“, erläuterte Alex Kies vom Transportministerium.

Was den Bereich AVL angeht, so sind hier auch viele Linien betroffen. „Es wurde ein entsprechender neuer Plan ausgearbeitet“, sagte Lex Benter von der Stadt Luxemburg. Hier sind vor allem die Quais 3, 5 und 6 betroffen als auch die Quais 9/12.

Alle Linien werden ab dem 3. November entsprechend zweigleisig im Gegenverkehr in der Av de la Gare und Pont Viaduc verkehren, die Linien 7, 12, 15 und auch 24 sowie 27, 28, 29 und 70 werden angepasst. Ferner gibt es eine neue Linie, die 26 (Steinsel-Luxembourg-Kirchberg). „Die Anpassung der Linien 24 und auch 70 hat die Schließung der aktuellen 26 (Howald-Kockelscheuer) und die Einbindung einer neuen 26 zur Folge. Diese neue Linie in Koordination AVL/RGTR 26 wird die Linie RGTR 282 ersetzen.

Was den CityNight-Bus angeht, so werden aus vier nun sieben Linien, womit dann alle Viertel angeschlossen seien.

Fünf Anträge auf Entschädigung

Was die Entschädigungsansprüche angeht, so sagte Von der Marck, dass im Bereich der Bauabschnitte A und B bisher fünf Forderungen auf eine mögliche Entschädigung beim zuständigen Komitee eingegangen seien.

Wie in der Vergangenheit auch, werden in der Umstellungsphase Mitarbeiter der Mobilitätsdienste vor Ort sein, um den Kunden und Fahrgästen entsprechend Auskünfte geben zu können.

 

Alle Infos unter www.mobiliteit.lu