CLAUDE KARGER

In der „Revue“ beginnt man durchzuatmen: „Anfang September macht sich das Sommerloch traditionsgemäß vom Acker und lässt die Aktualität sich so langsam wieder entfalten. Diese Woche war es noch überschaubar, aber das wird sich ändern... bestimmt!“, schreibt der Rückspiegelbetrachter des Wochenmagazins frohgemut. Sehr bestimmt sogar, denn ab kommender Woche beginnt pünktlich zur „Rentrée“ wieder das Ritual, dass „Jenni a Menni“ nach Monaten der Funkstille wieder zeigen muss, dass man wieder zurück ist und das am besten per Pressekonferenzen, die natürlich alle am gleichen Tag stattfinden und immer so um fünf vor zwölf fertig sind. Da brauchen die Medienschaffenden zur Abkühlung schon mal das eine oder andere Eis. Wir mögen doll Mokka, genau wie Nationalbarde Faustino Cima, der weiland sogar einen Hit über zwei solcher „Bullen“ schrieb und gestern im Sommerloch-Plausch des „Wort“ zu Gast war. Die zuständige Journalistin war jedenfalls baff: „So frisch und spritzig stellt man sich ein Urgestein eigentlich nicht vor“. Na, charmant, bleibt halt charmant. Ob das Fausti-Interview bei Kerzenlicht stattfand - „Kerzenschein - ist so „morantesch“...“ - ist uns nicht bekannt. Dem geborenen Entertainer wünschen wir auf jeden Fall, dass er noch lange ein „Fixstern an Luxemburgs Musikhimmel“ bleibt.