Für die meisten Jugendlichen kommt ein Beruf im Bausektor nicht in Frage, da ein gewisses negatives Image der Branche anhaftet. Da aber zwanzig Prozent der Jugendlichen unter 25 Jahren arbeitslos sind, hat sich das „Institut de Formation Sectoriel du Bâtiment S.A.“ (IFSB) etwas einfallen lassen, um diese Berufe den jungen Menschen wieder näher zu bringen. Seit vier Jahren organisiert das „IFSB“ unter dem Projektnamen „Building Generation“ die „Building Games“.
Spiel und Spaß
Bei den „Building Games“ ging es darum, dass verschiedene Mannschaften, die aus Schülern aus unterschiedlichen Gymnasien bestanden, Spiele, die mit dem Bausektor zu tun haben, bewältigten. Bei diesen „Games“, die draußen stattfanden, ging es immer um den Bau. Hier wurden mit Spaß die Fähigkeiten geprüft, welche man im Bausektor besitzen muss. Sechs Gruppen im Alter zwischen 14 und 16 waren am Start. Zwei Gruppen bestritten vergangenen Freitag das Finale in Bettemburg. Das technische Gymnasium aus Ettelbrück verlor knapp gegen das technische Gymnasium aus Petingen.
Hinter den Kulissen
Die Lyzeen schickten vor allem Jugendliche mit schlechten Noten zu den „Bulding Games“. Auch Schüler aus dem „Classique“ konnte man in Bettemburg antreffen. Die Verantwortlichen der „Building Games“ wollen der Branche ein besseres Image verpassen. 7.000 Bauarbeiter werden in den kommenden Jahren in Rente gehen; es ist kein Nachwuchs in Sicht.






