LUXEMBURG/TRIERWEILER
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Sattelauflieger fing auf Autobahnrastplatz Feuer - 50 Feuerwehrleute im Einsatz

In Höhe des deutschen Rastplatzes Markusberg auf der Autobahn A1 Luxemburg-Trier zwischen den Ausfahrten „Aire de Wasserbillig“ und Trierweiler war es am frühen Montagmorgen gegen 05.45 aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand am Auflieger eines Lastwagens gekommen.

Der Fahrer, der am Rastplatz angehalten hatte, bemerkte das Feuer rasch, und es gelang ihm noch die Zugmaschine vom Auflieger zu trennen, bevor dieser vollkommen in Flammen stand.

Auflieger mitsamt Ladung in Flammen

Bei Ankunft der ersten deutschen Rettungskräfte vor Ort hatte sich der Brand bereits auf den kompletten Auflieger und dessen Beladung, diverses Stückgut, ausgebreitet.

In Anbetracht der schwierigen Lage und des fehlenden Wassernetzes am Rastplatz, wurde entschieden, die luxemburgischen Rettungskräfte sofort mit alarmieren zu lassen. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Mit schwerem Atemschutz ausgerüstet mussten mehrere Trupps gegen den Brand vorgehen. Durch das auf Paletten verteilte Stückgut und dessen Kartonagen war es relativ schwierig, den Brand gänzlich zu löschen weswegen der Einsatz von Schaummittel von Nöten war, bevor die Ladung mühselig per Hand vom Auflieger auf den Rastplatz abgetragen werden musste, um dort vollständig abgelöscht zu werden. Da sich der Brand auf dem Rastplatz ereignete, kam es durch die Löscharbeiten zu keinerlei Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Autobahn.

Niemand wurde verletzt

Der Auflieger mitsamt der kompletten Ladung fiel den Flammen zum Opfer, demnach ist der Materialschaden sehr hoch. Bei dem Zwischenfall wurde jedoch niemand verletzt. Vor Ort waren die deutschen Freiwilligen Feuerwehren aus Langsur, Mesenich, Newel und Welschbillig, die Berufsfeuerwehr Trier mit einem Rettungswagen, der „Centre d’Incendie et de Secours Grevenmacher-Mertert“, der diensthabende Pelotonchef des „Groupement Mousel“, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land, die Verkehrspolizei aus Schweich sowie die Straßenmeisterei.