DIEKIRCH/LUXEMBURG
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38. Diekircher Kavalkade - Eine Stadt außer Rand und Band

Der Wettergott ist wirklich ein Fastnachter - was im Rheinland gilt, gilt auch in Diekirch. Tausende konnten gestern trockenen Fußes und Hauptes eine wunderbare „Cavalcade“ genießen.

Dicht gedrängt umsäumten sie die Strecke von der Gilsdorfer Straße bis zur „Al Seeërei“. Wie jedes Jahr standen Jubel, Trubel und Heiterkeit bei dem von den „Eselen aus der Sauerstad“ organisierten karnevalistischen Umzug im Vordergrund. Die gestrige war übrigens die 38. Cavalcade,

Besonders viele passend verkleidete Jecken verfolgten das bunte Geschehen vom Straßenrand aus und sorgten für eine prächtige Stimmung. Vor den Prunkwagen eröffneten farbenfrohe Fußgruppen und Musikgesellschaften den Zug.

44 aufwändig dekorierte Wagen, dreizehn Fußgruppen und vier Musikgesellschaften beeindruckten auch in diesem Jahr wieder. Neben den traditionellen Kostümen als Piraten, Cowboys, Ritter, Piraten etc. waren es Zauberlehrlinge aus Hogwarts, die für Aufmerksamkeit sorgten. Zu den „Opfern“ des närrischen Spotts gehörte auch die Post, genauso wie der Erzbischof.

Der närrische Wurm der sich durch die Straßen von Diekirch wand, war rund zwei Kilometer lang. Auf dem Weg durch die Stadt wurden rund sechs Tonnen Kamellen, Schokolade und vieles anderes verteilt, dazu kamen noch 3.500 „Berliner“ die ihre Abnehmer fanden. Der Sonntagabend sollte dann ganz im Zeichen des wilden Feierns zu Partyhits und Karnevalsschlagern stehen.