LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

„City Breakfast“ mit einem bunten Programm

Es gilt von Mitte März bis Mitte November: Das neue Terrassen-Reglement, das der Gemeinderat der Stadt Luxemburg in seiner letzten Sitzung verabschiedet hat. Wie Bürgermeisterin Lydie Polfer gestern anlässlich des „City Breakfast“ unterstrich, können die öffentlichen Terrassen in der Hauptstadt nach 22.00 geöffnet bleiben, allerdings „op eng roueg a verstänneg Aart a Weis“.

Seit dem 1. April in Kraft

Das neue Reglement, das seit dem vergangenen 1. April in Kraft ist, sieht vor, dass die Ermächtigung um eine öffentliche Terrasse zu betreiben bei der Gemeindeverwaltung der Stadt Luxemburg angefragt werden, sie ist maximal ein Jahr gültig und erneuerbar.

Ferner erinnerte Lydie Polfer daran, dass auf jeder öffentlichen Terrasse eine 1,20 Meter Passage frei bleiben muss, um das Durchkommen der Passanten zu gewährleisten. Um dem „wilden Wachsen“ der Terrassen vorzubeugen, hat die Stadtverwaltung am Place d’Armes die Terrassen mit Blumenkübeln abgegrenzt. Den Stadtverantwortlichen schwebt vor, eine ähnliche Terrassen-Begrenzung am Place de Paris einzuführen.

Neue Parkuhren

Stadtschöffin Sam Tanson teilte gestern mit, dass ab kommender Woche 250 neue Parkuhren im Stadtzentrum, im Bahnhofsviertel und auf Limpertsberg eingeführt werden sollen, dies um den „Leuten das Leben zu vereinfachen“. Diese „Parkuhren der neuen Generation“ funktionieren nicht mehr ausschließlich mit Kleingeld, sondern auch mit Visa- und Vpay-Karte. Die in den drei genannten Stadtvierteln ausrangierten Parkuhren sollen dann in den anderen Stadtvierteln errichtet werden, wo heute Parkuhren stehen, die „ausgedient haben“.

Auf der Internet-Seite der Stadt Luxemburg vdl.lu (Rubrik culture et loisirs -> sports -> courir en ville) soll demnächst eine Plattform entstehen, auf der man seinen Radweg oder seine Laufstrecke auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg mit anderen teilen kann.

Eine Stadt für alle

Um Menschen mit spezifischen Bedürfnissen besser kennenzulernen, wird die Stadt Luxemburg vom 2. bis zum 17. Mai zum vierten Mal die Sensibilisierungswochen „Eine Stadt für alle“ durchführen, dies in Zusammenarbeit mit 60 Vereinigungen, die in diesem Bereich tätig sind. Eingeläutet werden die Sensibilisierungswochen am 2. Mai von 11.00 bis 18.00 am Place d’Armes mit einem Aktions- und Sporttag „spezifische Bedürfnisse“.

„Dinner in the Dark“ wird in diesem Jahr in vier Restaurants angeboten: Am 4. Mai 19.00 bis 22.00 im „Quadro Delizioso“ (24, rue de Gasperich), am 6. Mai von 19.00 bis 22.00 im „Porta Nuova“ (11, avenue de la Faïencerie), am 8. Mai von 19.00 bis 22.00 im Casa Fabiana“ (3, rue de Bonnevoie) und am 11. Mai von 19.00 bis 22.00 in der „Brasserie Roder“ (29, boulevard Roosevelt). Da eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, wird um Reservierung unter der Telefonnummer 4796-4215 gebeten.

Erste „Inklusionsgala“

Neben verschiedenen Ausstellungen und Konferenzen findet am Samstag, dem 16. Mai um 19.00 eine „Inklusionsgala“ unter dem Motto „Kunst und Kultur ohne Barrieren“ in Musikkonservatorium der Stadt Luxemburg statt. Geboten wird Theater, Tanz, Pantomime in einem abwechslungsreichen, von Ausnahmekünstlern dargebotenen Programm.

Am Donnerstag, dem 30. April um 19.00 findet im „Cercle-Cité“ in der Oberstadt eine Konferenz über das Wahlrecht der Nicht-Luxemburger im Rahmen des Referendums statt.