NEW YORK
DPA

Bei einer Explosion im New Yorker Stadtteil Manhattan sind am Samstagabend (Ortszeit) 29 Menschen verletzt worden. Nach Angaben von Bürgermeister Bill de Blasio war die Ursache zunächst noch ungeklärt, aber man gehe von einem "vorsätzlichen Akt" aus. De Blasio betonte zugleich, dass es keine Hinweise auf eine Verbindung zum Terrorismus gebe. Es bestehe nach bisherigen Erkenntnisse auch kein Zusammenhang mit einer Bombenexplosion am Samstagmorgen an einer Renn-Strecke in Seaside Park in New Jersey. Den Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall an einer Straße im Manhattaner Bezirk Chelsea. 24 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, eine der Verletzungen wurde als "ernst" beschrieben. In Seaside Park waren am Morgen drei miteinander verbundene Rohrbomben in einer Mülltonne an einer Strecke deponiert, an der ein Rennen der Marineinfanterie mit schätzungsweise mehr als 5.000 Teilnehmern stattfinden sollte. Aber nur einer der Sprengsätze explodierte - und das vor der Veranstaltung, deren Beginn sich verzögert hatte. Daher wurde niemand verletzt. Auch in diesem Fall blieb zunächst ungeklärt, wer hinter der Tat steckt und was das Motiv war.