LUXEMBURG
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ABBL: Achtsam sein, wenn man Geldautomaten benutzt

Zu Beginn der Ferien ist es gut, sich an die richtigen Reflexe zu erinnern, um das Risiko von Betrug oder Diebstahl zu vermeiden, sowohl in Luxemburg als auch im Ausland. Daran erinnert die „Association des Banques et Banquiers, Luxembourg (ABBL)“ in einer Pressemitteilung.

Bevor man Bargeldauszahlungstransaktion an Geldautomaten vornimmt, sollte man auf Ratschlag der ABBL überprüfen, wie sich das Erscheinungsbild des Automaten darstellt. Gibt es Anzeichen von Vandalismus wie Farbe auf der Kamera und/oder dem Spiegel oder andere Manipulationsspuren? Es besteht dann die Möglichkeit, dass Kriminelle eine zweite Tastatur am Automaten oder sogar einen zweiten Kartenleser eingebaut haben, um den PIN-Code abzurufen. Sollte man Zwiefel hegen, sollte man einen anderen Automaten benutzen.

Auf das „Schulter-Surfen“ achten

Wenn man Geld abhebt, sollte man sicherstellen, dass man den Geheimcode verdeckt eingibt, achten sollte man darauf, dass ein sogenanntes „Schulter-Surfen“, eine Technik, mit der Kriminelle über die Schulter schauen, um den Geheimcode auszuspionieren, nicht möglich ist. Im Anschluss würde dann versucht, die Karte zu stehlen und diese an Geldautomaten und in Geschäften zu verwenden. Hilfsangebote sollten stets abgelehnt werden. „Lassen Sie sich nicht von einem Fremden ablenken, der versucht, mit Ihnen zu sprechen oder Ihnen zu helfen, wenn Sie Ihren Geheimcode eingeben“, rät die Bankenvereinigung. „Bitten Sie die Person, Abstand zu halten. Wenn Ihre Anfrage nicht berücksichtigt wird, stornieren Sie Ihre Transaktion und verlassen Sie die Räumlichkeiten“, so der Appell.

Sobald man das Gefühl hat, dass der Abhebungsvorgang nicht wie geplant verläuft - zum Beispiel, wenn die Karte und/oder das Geld nicht herauskommt, wenn der Geldautomat keine Fehlermeldungen anzeigt - sollte man nicht zögern, die Karte sofort sperren zu lassen, indem man den SIX Payment Services unter +352 49 10 10 anruft - die Nummer ist 24 Stunden, jeden Tag erreichbar.