LUXEMBURG
SVEN WOHL

Wie erkennt man Betrugsmaschen im Internet?

Konsumentenschutz wird in Europa groß geschrieben. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Schutz für Käufer aus, wenn etwas im Internet bestellt wird? Oft genug hört man in den Medien von Betrügern, die nur zum Schein eine Ware anbieten. Jean-Loup Stradella vom luxemburgischen Konsumentenschutz erklärt, wie man die Betrüger erkennen kann.

Vorsicht bei der Schnäppchenjagd

Aufmerksamkeit ist das A und O für Schnäppchenjäger im Netz. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten, durch aufmerksames Prüfen den Tricksern erfolgreich aus dem Weg zu gehen. Zum einen sollte man stets prüfen, wer wirklich hinter einer jeden Webseite steckt. Sind diese Angaben korrekt aufgelistet, gibt es keine Probleme. Findet man jedoch größere Lücken in den Angaben, hat man später Probleme, seine Rechte als Kunde gültig zu machen, da das Gegenüber nicht zu identifizieren ist. Falls man eine Bestellung aufgibt, sollte man diese beim Gang zur digitalen Kasse noch einmal sorgfältig durchlesen, bevor man sie bestätigt. Ein wichtiges Warnsignal stellen auch die Preise dar: Sind diese im Vergleich zu anderen Online-Geschäften drastisch niedriger (also etwa 85 Prozent tiefer) kann dies auch ein Hinweis dafür sein, dass es sich nicht um ein ganz seriöses Angebot handelt.

Rücktrittsrecht und Garantie beim normalen Händler

Bei jedem normalen Händler gelten hingegen ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen sowie eine Produktgarantie von zwei Jahren. Selbst gebrauchte Waren fallen unter eine, wenn auch verkürzte, Garantie. Dabei sind die ersten sechs Monate besonders gut geschützt und die Reparatur, der Austausch und die Zurückerstattung sollten dabei problemlos über die Bühne gehen.

Für mehr Informationen zu dem Thema besuchen Sie die Webseite www.cecluxembourg.lu