LUXEMBURG
LJ

„De Kleeschen an den Houseker“ hatten gestern alle Hände voll zu tun

Reichlich Überstunden mussten gestern „de Kleeschen“ und sein Geselle „Houseker“ schieben, waren die beiden doch gleich in mehreren Teilen des Landes gefordert. In Luxemburg-Stadt kam der Heilige Nikolaus ganz ökologisch mit seinem düsteren Kumpanen mit dem Zug am hauptstädtischen Bahnhof an, wo bereits viele aufgeregte Kinder warteten, die die obligatorische Frage „Waart dir och all brav?“ natürlich alle mit „Ja!“ beantworteten. Anschließend ging es im Umzug durch das Bahnhofsviertel Richtung Oberstadt zum Rathaus, wo dann
„Titercher“ verteilt wurden.

Viele helfende Hände

Auch in Düdelingen und Esch/Alzetten hatten „de Kleeschen an den Houseker“ alle Hände voll zu tun. Überall wurde „Léiwe Kleeschen, gudde Kleeschen“ und „Ei, ei, ei, lo ass de Kleeschen hei!“ gesungen. Zum Glück hatte dieser viele helfende Hände zur Seite, als es bei nasskaltem Wetter durch die jeweiligen Stadtzentren ging, wo überall brave und sicherlich auch weniger brave Kinder auf Süßigkeiten warteten. Der „Houseker“ war deshalb selbstverständlich auch im Einsatz, um hier und da eine „Rutt“ zu verteilen.