Am 8. Mai verabschiedet sich Luxemburg vom Carré, am 13. Juni werden die Rotondes begrüßt. Das CarréRotondes ist demnach in einigen Tagen Geschichte.
Sieben Jahre dienten die ehemaligen Industriehallen in Hollerich als Arbeitsstätte für das Team von Robert Garcia, die einstigen Rotunden der nationalen Eisenbahngesellschaft werden in einem guten Monat zur definitiven Bleibe des Kulturareals, das sich dann „Rotondes- Explorations Culturelles“ nennt. Die neue „Corporate Identidy“ wurde von der Agentur Comed gestaltet. Letzte Detailarbeiten werden in den kommenden sechs Wochen beendet.
Künstlerlogen und Konferenzräume
Die offizielle Eröffnung des Areals, das 5,7 Millionen Euro gekostet hat, beginnt am 13.Juni um 17.00, Rotondes-Direktor Garcia möchte das gesamte Viertel in die Eröffnungsfeierlichkeiten mit ein beziehen. Der zentrale Punkt der Rotondes ist der Hauptsaal in der Rotunde 1, der für Bühnenprojekte benutzt werden kann, im Sommer - während des „Congés annulés“-Programms - wird er für eine große Ausstellung genutzt.
Eine Tribüne bietet 350 Zuschauern Platz. Die Rotunde 1 beheimatet des Weiteren Künstlerlogen und Konferenzräume, die für Podiumsdiskussionen benutzt werden.
Im Erdgeschoss der so genannten Container-City finden die Besucher ab Juni einen Raum, der bis zu 80 Zuschauer fassen kann und in dem unter anderem Spektakel für Kinder stattfinden können. Im Obergeschoss der Container befinden sich Workshopräume und ein Studio für Radioaufnahmen. Die zweite Rotunde ist das Zuhause des neuen Musikclubs, dem Nachfolger des EXIT07 und der dazugehörigen Bar, die von der „Bouneweger Stuff“ betrieben wird und an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein wird.
Das genaue Programm unter www.rotondes.lu



