PASCAL STEINWACHS

Da haben sich die Verantwortlichen vom www-„L‘essentiel“ in ihrer Jugend wahrscheinlich etwas zu oft den Filmklassiker „Warum liegt hier überhaupt Stroh?“ reingezogen, ansonsten sie ihren gestrigen Beitrag zum ArcelorMittal-Werk in Differdingen wohl kaum mit „Warum liegt hier eigentlich Schrott rum?“ betitelt hätten. Als neuer künstlerischer Leiter des Esch-2022-Dings kennt Christian Mosar den „Warum liegt hier überhaupt Stroh?“ -Streifen natürlich in und auswendig, was aber nicht verhindert, dass die Erzbistumszeitung sich gestern darüber echauffierte, dass Mosar (nicht zu verwechseln mit Maître Mosar, dem Twitter-König der CSV) kein „Minettsdapp“ sei. Die Mosar‘sche Antwort hätte knallharter nicht sein können: „Ich bin in Esch geboren und habe während meiner Kindheit viel Zeit in Schifflingen bei meinen Cousins verbracht“. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Georges Mischo, der Bürgermeister der Esch-2022-Lokalität, steht jedenfalls „wie ein Mann“ hinter seiner Stadt, wie er gestern selbiger Zeitung verriet, die ihn als „Senkrechtstarter“ bezeichnete. Ex-Bürgermeisterin Vera Spautz ist da weit weniger begeistert: „Si hu grujeleg Äschebecheren opgestallt“. Ein klarer Fall für Christian Mosar...