LUXEMBURG
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Sie sind zum ersten Mal bei Gemeindewahlen dabei und/oder noch ziemlich jung. Weshalb engagieren sie sich politisch und was möchten sie bewegen? Das sind Fragen, die wir an eine Reihe junger Kandidaten bei den Kommunalwahlen gestellt haben. Heute: Fränz Kass (22) aus Rollingen/Mersch, Landwirt und Kandidat auf der Merscher DP-Liste.

Seit wann wohnen Sie in Ihrer Gemeinde und was gefällt Ihnen dort besonders?

Fränz Kass Ich wohne seit meiner Geburt auf unserem Bauernhof in Rollingen bei Mersch. Dort bin ich auch zur Schule gegangen und habe später die Ackerbauschule in Ettelbrück besucht, die ich 2015 mit einem Landwirtschaftstechnikerdiplom abgeschlossen habe. Seither arbeite ich in unserem landwirtschaftlichen Betrieb, den ich in den kommenden Jahren übernehmen werde. An meiner Heimatgemeinde gefällt mir besonders die Natur und die gute Anbindung an den öffentlichen Transport.  

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Kass Engagiert war ich eigentlich schon immer. Mit acht trat ich den „Guiden a Scouten“ bei, wo ich viel gelernt habe fürs Leben, sei es den Respekt vor der Natur, meinen Mitmenschen und den Zusammenhalt in einer Gruppe. Seit nunmehr vier Jahren bin ich selbst Mitchef einer Gruppe und möchte die Werte weiter vermitteln, die ich gelernt habe. Ich bin auch Präsident der Landjugend Zentrum und es hat mir sehr gefallen, als der Gemeinderat uns im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützte, als wir ein neues Chalet am „Hunnebur“ in Reckingen errichteten. Zudem bin ich seit drei Jahren im Rettungsdienst im Einsatz. Als ich im Frühjahr gefragt wurde, Kandidat für die Gemeindewahlen zu werden, habe ich keine Minute gezögert.

Was möchten Sie im Besonderen bewegen?

Kass Aspekte, die mir sehr am Herzen liegen bei der Entwicklung der Gemeinde Mersch sind die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Und die Unterstützung der Merscher Vereine. Dafür möchte ich mich ganz besonders einsetzen.