Sie sind zum ersten Mal bei Gemeindewahlen dabei und/oder noch ziemlich jung. Weshalb engagieren sie sich politisch und was möchten sie bewegen? Das sind Fragen, die wir an eine Reihe junger Kandidaten bei den Kommunalwahlen gestellt haben. Heute: Jean-Louis Mehlen (18), Student und Kandidat auf der DP-Liste in Mertert.

 Seit wann wohnen Sie in Ihrer Gemeinde und was gefällt Ihnen dort besonders?

Jean-Louis Mehlen Ich wohne seit sieben Jahren in Wasserbillig. Am besten gefällt mir die Mosel-Mentalität der Leute. In einer Gemeinde zu wohnen, umgeben von Sauer, Mosel, Syr und den Weinbergen, gibt einem ein sehr angenehmes Lebensgefühl. Außerdem sind wir hier richtig gut im Feiern von Festen.

 Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Mehlen Da ich mich schon seit längerem für Politik interessiere und daher politische Diskussionen bei uns zuhause an der Tagesordnung sind, kamen immer wieder Ideen meinerseits auf, die ich auch nach außen tragen wollte. Daraufhin habe ich mir die Organisation ausgesucht, die meine politischen Ideale am besten vertritt. So bin ich zur JDL gekommen. Mein nächster Schritt war der Beitritt zur DP.

 Was möchten Sie im Besonderen bewegen?

Mehlen Viele junge Menschen fühlen sich in der Welt der Politik nicht verstanden. Dies liegt überwiegend daran, dass sie sich nicht mit den erwachsenen Politikern identifizieren können. Ich bin überzeugt, dass sich dies durch mehr Jugend in der Politik ändern kann und das Interesse so wie auch das Vertrauen der jungen Menschen wächst. Ich will verhindern, dass junge Menschen ihre Stimmen an Kandidaten vergeben müssen, die kein Verständnis für ihre Probleme haben oder sich nicht mit ihnen identifizieren können. Es sollen auch für junge Leute richtige Repräsentanten vorhanden sein.