LUXEMBURG
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Sie sind zum ersten Mal bei Gemeindewahlen dabei und/oder noch ziemlich jung. Weshalb engagieren sie sich politisch und was möchten sie bewegen? Das sind Fragen, die wir an eine Reihe junger Kandidaten bei den Kommunalwahlen gestellt haben. Heute: Nathalie Goffinet (32) Staatsbeamtin aus Hobscheid, und dort Kandidatin auf der DP-Liste.

Seit wann wohnen Sie in Ihrer Gemeinde und was gefällt Ihnen dort besonders?

NATHALIE GOFFINET Ich lebe seit mittlerweile vier Jahren in Hobscheid. Allerdings lebt meine Familie seit Generationen hier. Mir gefällt hier besonders der ländliche Charakter des Ortes. Man liegt mitten in der Natur und ist dennoch nicht zu abgeschieden von der Welt. Jeder kennt jeden, man kommt schnell ins Gespräch.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

GOFFINET Ich kam zur Politik durch meinen Vater. Er selbst war jahrelang politisch aktiv für die DP. In meiner ganzen Familie wurde immer viel und hitzig über Politik diskutiert. Durch meinen Beruf sehe ich oft die direkten Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf das Leben der Menschen. Ich wollte nicht zu denen gehören, die immer nur jammern, sondern zu denen die etwas umsetzen. Deshalb engagierte ich mich bereits seit 2003 zunächst in der JDL und später in der DP. Mit 19 Jahren nahm ich zum ersten Mal an Gemeindewahlen in Bettemburg teil.

Was möchten Sie im Besonderen bewegen?

GOFFINET Ich möchte Menschen zueinander führen und somit die Gemeinde mit Leben füllen. Die Vereine sollen mehr unterstützt werden. Hobscheid soll zu einem lebenswerten Ort für alle Mitbürger werden. Dazu gehören die Kinder, Jugendliche, Familie und ältere Mitmenschen. Ihnen soll die Möglichkeit geboten werden ein aktiver Teil der Gemeinschaft zu werden und zu bleiben. Die Politik steht in der Verantwortung durch neue Projekte, Dienste und Infrastrukturen, dieses Ziel zu erreichen. Dafür will ich mich einsetzen.