KEHLEN
LJ

Sie sind zum ersten Mal bei Gemeindewahlen dabei und/oder noch ziemlich jung. Weshalb engagieren sie sich politisch und was möchten sie bewegen? Das sind Fragen, die wir an eine Reihe junger Kandidaten bei den Kommunalwahlen gestellt haben. Heute: Yara Theis  (19), Studentin aus Olm und Kandidatin auf der DP-Liste in Kehlen.

Seit wann wohnen Sie in Ihrer Gemeinde und was gefällt Ihnen dort besonders?

Yara Theis Seit meiner Geburt 1998 wohne ich in Olm in der Cité „Hueseknäppchen“. Die Grundschule besuchte ich in Kehlen und bereite mich dieses Schuljahr auf mein „Première“-Abschlussexamen vor.  Die zentrale Lage meines Wohnortes gefällt mir besonders, da sie mir schnelle Verkehrsverbindungen ermöglicht, sei es mit der Bahn, dem Bus oder mit dem Auto. Trotz dieser zentralen Lage ist die Lebensqualität in meiner Gemeinde exzellent  - es gibt viel Natur, Wald und viele Grünflächen. Kehlen ist eine besonders aktive Gemeinde, es gibt zahlreiche Vereine und Clubs, die das Leben in der Gemeinde noch interessanter machen.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Theis Mein Opa Jean-Pierre Fiedler war schon damals ein sehr aktiver DP-Mann in der Stadt Luxemburg. Da meine Eltern  - mein Vater ist seit sieben Jahren Präsident der DP Kehlen - sich schon immer für die DP engagierten, waren politische Diskussionen seit meiner frühesten Kindheit bei uns zuhause an der Tagesordnung. Zudem wuchs meine politische Neugier noch mehr durch das langjährige politische Engagement meines Onkels Claude Lamberty. Er ist mein politisches Vorbild und einer der Hauptgründe, weshalb ich zur Politik gekommen bin. Persönlich hat mich Politik schon immer angesprochen und ich finde es zudem sehr wichtig, dass sich Jugendliche für Politik interessieren, engagieren und somit die Zukunft des Landes mitbestimmen.

Was möchten Sie im Besonderen bewegen?

Theis Ich möchte mich in erster Linie für Kinder und Jugendliche in meiner Gemeinde einsetzen, sehr am Herzen liegt mir hierbei die Schule mit dem Schwerpunkt auf lernschwache Kinder (Dyskalkulie, Dyslexie). Hier unterstütze ich die nationale Herangehensweise der DP und setze mich dafür ein, dass diese in der Grundschule Kehlen umgesetzt und diesen Kindern geholfen wird. Des Weiteren werde ich mich dafür einsetzen, in unserer Gemeinde einen Jugendgemeinderat ins Leben zu rufen, der mehrere Male im Jahr zusammen kommen soll um über Anliegen und Sorgen der Jugendlichen zu beraten und Beschlüsse zu fassen, welche dem Schöffenrat unterbreitet werden.