LUXEMBURG/EHNENLJ

Minister Hetto-Gaasch und Wiseler stellen konkrete Planung für „Centre mosellan“ in Ehnen vor

Nach jahrelangen Warten und mehrfachem rein und raus aus dem Budget wird der Ausbau des „Centre mosellan“ in Ehnen offensichtlich doch Realität. Jahre lang war um die Aufwertung der touristischen Infrastruktur an der Mosel gerungen worden.

Gestern stellten Tourismusministerin Françoise Hetto-Gaasch und Infrastrukturminister Claude Wiseler die endgültigen Ausbaupläne für das zukünftige Herz der luxemburgischen Mosel vor.

Der Entwurf für den Neubau neben den historischen Gebäuden des bisherigen Weinmuseums, die zum Teil bis in die Zeit der Spätgotik zurückreichen, stammt, wie schon lange vorgesehen, vom Architekturbüro Valentiny hvp in Remerschen. Das museologische Konzept wurde von der Innenarchitektin Nathalie Jacoby (NJOY) entwickelt.

Auf den insgesamt 1.700 Quadratmetern sollen im „touristischen“ Teil ein Tourismusbüro, eine Vinothek, ein Bistro und ein Bankettsaal entstehen. Der „museale“ Teil umfasst das eigentliche Museum, Räume für Wechselausstellungen, für museumspädagogische Arbeit und Konferenzräume. Baubeginn soll 2015 sein, die Fertigstellung ist für 2017 geplant.