LUXEMBURG
INGO ZWANK

Sicherheit auf den Luxemburger Weihnachtsmärkten: Polizei ist vorbereitet

Gut gerüstet: So sieht sich die Luxemburger Polizei selbst, wenn es wieder darum geht, für die Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten zu sorgen. „Wir behalten die Situation rund um die Weihnachtsmärkte natürlich im Auge und haben uns entsprechend vorbereitet“, heißt es vonseiten der Luxemburger Polizei. „in der Stadt Luxemburg werden wir sichtbar Präsenz zeigen und quasi permanent patrouillieren.“

Gefährdungsstufe unverändert

Die Stadt und die Polizei haben gemeinsam ein Sicherheitskonzept erarbeitet, in dem unter anderem die Frage geklärt werden muss, wo gegebenenfalls wieder die bekannten Betonblöcke installiert werden. Dies führte die Polizei auf „Journal“-Nachfrage bezüglich der aktuellen Gefahrenlage aus - bei einer Gefährdungsstufe auf Level 2, „die sich seit langer Zeit nicht verändert hat“, wie betont wird. In erster Linie hätten die Organisatoren und Gemeindeverantwortlichen dafür Sorge zu tragen, dass beispielsweise Weihnachtsmärkte entsprechend abgesichert werden. Betonblöcke bedürften aber einer koordinierten Absprache aller Beteiligten. So beteilige sich die Polizei auf Anfrage hin an den Ausarbeitungen für solche Sicherheitskonzepte, dies sei auch entsprechend mit anderen Gemeinden und Städten erfolgt. „Die Polizei übernimmt hier aber nicht die Kosten für diesen Sicherheitsdispositiv und schlägt auch keine spezifischen Modelle vor“, wie es von der Polizeipressestelle heißt.

Besucher sollen wachsam sein

Neben diesen Maßnahmen, „die keine 100-prozentige Sicherheit garantieren“, wie es auch Antworten aus dem zuständigen Ministerium auf entsprechenden parlamentarischen Anfragen zu entnehmen ist, stehe natürlich die Arbeit der Polizei im Vordergrund, dies in Form einer sichtbaren Präsenz von uniformierten Beamten, aber auch Beamten in Zivil, die die Lage im Auge hätten.

Nichtsdestotrotz sollen die Besucher wachsam sein, so der Rat der Polizei: Verdächtige Personen oder Objekte sofort den Beamten vor Ort oder der Notrufzentrale 113 mitteilen, keine Gegenstände unbeaufsichtigt lassen, auf Taschendiebe aufpassen und sich dementsprechend verhalten.