LUXEMBURG/TRIER
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Gefährdungsstufe unverändert auf Level 2 - Trotzdem sollen Bürger wachsam sein

Heute öffnet, wie in Luxemburg auch, der Trierer Weihnachtsmarkt, der bis zum 22. Dezember geht und seinen Besuchern auf Hauptmarkt und Domfreihof Glühwein, Geschenkideen, weihnachtliches Gebäck und festliche Stimmung bietet! Zum Schutz der Besucher verfolgt die Stadt Trier auch in diesem Jahr ein Sicherheitskonzept, das auch wieder den Einsatz von Pollern vorsieht. „Wie schon im letzten Jahr lautet unser Motto: Ganz schön sicher!“, heißt es von der City-Initiative Trier e. V.. Diese Poller werden wieder mit festlich gestalteten Bannern umkleidet und bieten damit einen weiteren Hingucker, wie es heißt.

Sicherheitskonzept ausgearbeitet

„Auch wir behalten die Situation rund um die Weihnachtsmärkte natürlich im Auge und haben uns entsprechend vorbereitet“, heißt es vonseiten der Polizei Luxemburg. „In der Stadt Luxemburg werden wir sichtbar Präsenz zeigen und quasi permanent patrouillieren.“ Die Stadt Luxemburg und die Polizei haben gemeinsam am Sicherheitskonzept gearbeitet, unter anderem wurden wieder Betonblöcke installiert. Dies führte die Polizei auf „Journal“-Nachfrage bezüglich der aktuellen Gefahrenlage aus - bei einer Gefährdungsstufe auf Level 2, „die sich seit langer Zeit nicht verändert hat“, wie betont wird.

Keine Einlasskontrollen

In erster Linie hätten die Organisatoren und Gemeindeverantwortlichen dafür Sorge zu tragen, dass beispielsweise Weihnachtsmärkte entsprechend abgesichert werden. Betonblöcke bedürften aber einer koordinierten Absprache aller Beteiligten. So beteilige sich die Polizei auf Anfrage hin an den Ausarbeitungen für solche Sicherheitskonzepte. „Die Polizei übernimmt hier aber nicht die Kosten für diesen Sicherheitsdispositiv und schlägt auch keine spezifischen Modelle vor“, wie es von der Polizeipressestelle heißt. Neben diesen Maßnahmen, „die keine 100-prozentige Sicherheit garantieren“, wie auch der zuständige Minister Schneider in einer parlamentarischen Antwort ausführt, steht natürlich die Arbeit der Polizei im Vordergrund, dies in Form einer Präsenz von uniformierten Beamten und Beamten in Zivil, die die Lage im Auge haben. Die Polizei werde keine „Einlasskontrollen durchführen“, wie betont wurde - doch könnte es sein, dass die Veranstalter private Sicherheitsdienste damit beauftragen, an bestimmten Orten solche durchzuführen. Nichtsdestotrotz sollen die Besucher wachsam sein, so der Rat der Polizei: Verdächtige Personen oder Objekte sofort den Beamten vor Ort oder der Notrufzentrale 113 mitteilen, keine Gegenstände unbeaufsichtigt lassen, auf Taschendiebe aufpassen und sich dementsprechend verhalten. IZ