GREIVELDINGEN
JEMP SIBENALER

35 Jahre „Léiffrawëschdag“ in Greiveldingen

Zahlreiche Besucher kamen trotz des nicht gerade einladenden Wetters zum 35. „Léiffrawëschdag“ nach Greiveldingen, um mit den Dorfbewohnern zu feiern, und um sie für ihre viele Bemühungen zu belohnen.

Die Organisation der Festlichkeiten unter der Leitung des Präsidenten Fernand Kieffer mit seinen über hundert Mitarbeitern klappte tadellos. Schon an den Tagen vorher fanden zwei Vernissagen statt. Die Künstler Harry Dhaemen, Fotografien, Jean-Paul Thieffels, Holzskulpturen, und Karin Mayer, Metallskulpturen, hatten zu ihren Ausstellungen ins Haus an „Zammer“ eingeladen. Ein Highlight gab es aber schon am Samstag, wo die Kalköfen von den rumänischen Freunden George Rus und Lela Petrica am „Wëschbour“ zum fünften Mal angestochen wurden.

Über 60 Handwerker und Künstler

Am gestrigen Donnerstag begannen die Festlichkeiten mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Greiveldingen, gesungen von der „Chorale Ste Cécile Sandweiler“ unter der Leitung von Chorchef Georges Jungblut. In der Messe wurde der „Wësch“ gesegnet, aber auch Brot und Wein, um nach dem Gottesdienst den Besuchern vor der Kirche angeboten zu werden.

Auch fand die 60. Greiveldinger Weinsegnung unter der Schirmherrschaft der „Domaines Vinsmoselle“ statt. Der „Wësch“ wurde zum Preis von zehn Euro für einen guten Zweck verkauft. Der Erlös ging an die ASA asbl. Ab 12.00 spielte die Band „Crazy Cube“ zum „Concert-Apéritif“ auf.

Inzwischen hatten sich die vielen Besucher im Zelt eingefunden, wo ihnen das Luxemburger Menü „Warm Ham mat Sabounen a Speckgromperen“ mit einem ausgezeichneten „Patt“ Wein serviert wurde. Am Nachmittag schauten sich die Besucher die Stände der rund 60 Handwerker und Künstler an. Aber auch die Greiveldinger Privatwinzer Stronck-Pinnel und Beck, Brenner Kieffer sowie „Vinsmoselle“ boten ihre deftigen Weine und Crémants an. Für Stimmung in den Straßen sorgten die „Schëtter“ und die „Izeger Strëpp“ sowie die Formation „Les Brasseurs“. Im Zelt fand die Verlosung einer Ballonfahrt (Enevos), statt, wo es drei Gewinner gab. Die Oldtimer-Traktoren drehten ihre Runden und am Stand der „Schmatten“ wurde heiß geschmiedet. Ab 17.00 spielte im Festzelt das Orchester „J.&.M.“ auf. Die Navette der Firma Weber brachte die Besucher an ihren Platz.