LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Palais: Ausstellung zur Rückkehr von Großherzogin Charlotte aus dem Exil am 14. April 1945

Als Großherzogin Charlotte (23. Januar 1896 bis 9. Juli 1985) am 18. Januar 1919 die Nachfolge ihrer Schwester Marie-Adélaïde an der Spitze des Landes übernahm, sollte sie in ihrer Ansprache zwei Sätze sagen, die sich als eine Art Leitfaden durch ihre gesamte Herrschaft ziehen sollten: „Je vivrai la vie de mon peuple dont je ne veux pas être séparée par aucune barrière. Je partagerai ses joies et ses souffrances“. Die Ausstellung über die Rückkehr von Großherzogin Charlotte aus dem Exil am 14. April 1945, die vom 13. Juli bis zum 6. September im Rahmen der geführten Rundgänge des „Luxembourg City Tourist Office“ (LCTO) durch das großherzogliche Palais zu sehen ist, ist in fünf Bereiche aufgegliedert: Eine kurze Vorstellung von Großherzogin Charlotte die Zeit ihres Lebens bei den Luxemburgern äußerst beliebt war; der Abschied von Luxemburg - Großherzogin Charlotte tritt eigentlich gegen ihren Willen zusammen mit ihrer Familie und den Mitgliedern der luxemburgischen Regierung nach dem Überfall der Nazi-Truppen auf Luxemburg am 10. Mai 1940 den Weg ins Exil an; die Großherzogin im Exil; die BBC-Ansprachen von Großherzogin Charlotte, mit denen sie die vom Krieg gebeutelten Luxemburger zum Durchhalten anspornte und ihren Hoffnung machte sowie die Rückkehr von Großherzogin Charlotte in ihre von Krieg arg in Mitleidenschaft gezogene Heimat am 14. April 1945.


„Wëlcom dôhém“ - Es handelt sich um die gängige Schreibweise, wie sie auf den patriotischen Fàhnchen vom 14. April 1945 angewandt wurde