PASCAL STEINWACHS

Da verglich der politische Wochenrückblickler der Erzbistumszeitung in seiner allumfassenden Fiesigkeit doch am Samstag tatsächlich den allseits verhassten „President-elect“ indirekt mit unserem allseits geschätzten Staatspremier, indem er erst darauf hinwies, dass „man in vielen Hauptstädten nicht einmal eine Kontaktnummer zum Triumphator“ habe, um dann an den luxemburgischen Wahlabend von 2013 zu erinnern, „als der damalige Premier händeringend nach einer Telefonnummer seines liberalen Challengers fahndete - während die blau-rot-grünen Drähte bereits heiß glühten“.

Saures bekommt aber auch der Staatsrat (nicht zu verwechseln mit dem Hausrat oder dem Gemeinderat), der wieder einmal derart schleppend-saumselig malocht, dass es scheint, „als habe die Hohe Körperschaft ihre Sommerpause verlängert, Winterschlaf inklusive“. So was von bösartig aber auch.

Dann befasst sich die Erzbistumszeitung aber auch auf ihrer „Glaube & Leben“-Seite noch einmal mit dem „Triumphator“, der formal zwar der „Presbyterianischen Kirche“ angehöre, sich im Wahlkampf aber „als wenig bibelfest“ entpuppt habe. Und so was nennt sich US-Amerikaner...