Einfach mal gucken, wie weit man kommt oder nur dem Dieter „Moien“ sagen: Am letzten Montag ertönte in Dortmund das Startsignal zur großen Castingtour der 12. „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel. Zum ersten Mal kommt der DSDS-Casting-Truck nicht nur zu Sängerinnen und Sängern aus dem deutschsprachigen Raum, sondern auch zu den Nachbarn in Polen, Luxemburg, Belgien, Tschechien und den Niederlanden. Auch der Regen hielt weit über 200 Bohlen- und DSDS-Jünger gestern nicht davon ab, sich auf dem Knuedler einzufinden und den Casting-Truck zu belagern. Die Erfolgsshowreihe ist längst über die Grenzen Deutschlands hinaus beliebt und zieht zahlreiche Bewerber aus den Nachbarländern an - so kamen die letzten drei Sieger aus der Schweiz und Polen.
Um jungen deutschsprachigen EU-Bürgern eine Teilnahme an den DSDS-Castings zu ermöglichen, tourt der DSDS-Truck mit eingebautem Studio jetzt durch acht Länder und 49 Städte. Die Jury um den Pop-Titan ist nicht vor Ort, dies war aber auch schon im Vorfeld bekannt. Doch bot sich eben die Chance, sich gesanglich (auch mit Instrument) zu beweisen und eventuell auch „entdeckt“ zu werden.
Es winken 500.000 Euro an Preisgeld
Eine Anmeldung war nicht von Nöten, so kamen einige auch ganz spontan auf den Knuedler, um ihre Start-Nummern zu ergattern und ihre Sangeskunst vor den Musikredakteuren im Truck zu präsentieren. „Ich singe einfach gerne“, sagt Alica (21 Jahre) aus Petingen, deshalb sei sie zum Casting gekommen. Alle DSDS-Staffeln habe sie bisher gesehen, aber nie die Chance gehabt, sich anzumelden. „Und wenn die schon in Luxemburg sind, musste ich hin“ - mit vier Liedern im Gepäck, darunter unter anderem „Killing me softly“, sogar mehr „als man vorbereiten muss“, so Alica weiter. Und weiterkommen möchte sie unbedingt, auch wenn sie nur einmal kurz dem Dieter „Moien“ sagen kann. „Es wäre schlimm, wenn er dann sagen würde, ich könnte gar nicht singen“, so die junge Luxemburgerin, die auf Bohlen große Stücke hält: „Er ist nicht umsonst der Pop-Titan!“ Mit Erfolg: Alica erreichte die nächste Runde des Castings.
Auch Stella und Sara (beide 18) aus Beckerich, stellen sich dem Casting, einfach mal „um zu schauen, wie weit man kommt.“ Denn bereits seit 13 Jahren springen und singen sie andauernd, bestätigt Mutter Siviane, die so auch nichts gegen eine Teilnahme hat, schließlich haben die beiden auch schon bei der „Miniplayback-Show“ oder „Wanns de eppes kanns!“ mitgemacht. Die Mutter von Julie (16) aus Monnerich sieht dies etwas anders. Julie ist mit ihren Freunden und einer Ladung Donuts einfach mal vorbeigekommen, um zu sehen, wer sich so hier rumtreibt: „Aus reiner Neugier, meine Mutter sagte, sie würde mir nichts unterschreiben...“ Warum, das blieb offen... So darf man gespannt sein, wie viele luxemburgische Talente es bis in die TV-Shows schaffen.
Die Bewerber können sich auf die eindrucksvollste Bühne Deutschlands, Millionen von Fans sowie eine Reise zu exotischen Traumstränden freuen. Dem Sieger winken 500.000 Euro und ein Plattenvertrag mit Universal Music. Die 12. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ startet Anfang nächsten Jahres mit einigen Neuerungen




