LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Das Wasseramt der Stadt Luxemburg stellt Aktivitätsbericht für das Jahr 2013 vor

Das Trinkwasser der Stadt Luxemburg ist von ausgezeichneter Qualität und kann ohne
Bedenken konsumiert werden: Im Vorfeld des Weltwassertages (der am 22. März begangen wird) stellten die Schöffinnen Simone Beissel und Viviane Loschetter gestern Vormittag den Tätigkeitsbericht des Wasseramtes der Stadt Luxemburg für das Jahr 2013 vor.

Im vergangenen Jahr wurden 5,5 Millionen Kubikmeter Wasser auf dem gesamten Stadtgebiet geliefert, was ein leichter Rückgang gegenüber 2012 darstellt. Im vergangenen Jahr stammten 64% des Wassers aus den Gemeinde eigenen Quellen im Bierelergrund, in Siewebouren, in Siewemuergen, in Pulvermühle, in Kopstal, in Glasbouren und in Dommeldingen; lediglich 36% wurden vom Sebes zugesteuert.

Zwei Drittel Quellen-Wasser, ein Drittel Sebes-Wasser

Um ein sauberes und gesundes Wasser zu gewährleisten, hat die Stadt Luxemburg im vergangenen Jahr 30.000 Euro in Qualitätskontrollen investiert und 1.742 Wasseranalysen (bei 123 vorgeschriebenen Analysen) durchgeführt. Um das Verteilernetz zu unterhalten und um die verschiedenen Infrastrukturen zu modernisieren, hat sich das Wasseramt der Stadt Luxemburg im vergangenen Jahr an 14 Baustellen auf dem Stadtgebiet beteiligt. In dem genannten Zeitraum wurden 4.330 Meter Wasserleitungen ersetzt und 1.841 Meter neue Wasserleitungen verlegt. Alles in allem hat das Wasser-Verteilungsnetz der Hauptstadt eine Länge von 426.756 Metern.

Zu den großen Projekten des Wasseramtes der Stadt Luxemburg gehört der Wasserturm von „Cloche d’Or“. Am 19. Februar vergangenen Jahres wurde der erste Preis des diesbezüglichen Architektenwettbewerbs dem von „Jim Clemens atelier d’architecte et de design“ eingereichten Bauvorhaben zuerkannt. Der Wasserturm, der mit Sebes-Wasser gespeist werden soll, verfügt über ein Reservoir mit zwei Becken à jeweils 500 Kubikmeter.

Was nun die Aktivitäten der kommenden Jahre (2015 bis 2018) betrifft, so will das Wasseramt der Stadt Luxemburg bis Ende 2015 die Bezeichnungs-Prozedur von Wasserschutzzonen abgeschlossen haben. Mit diesem Vorhaben will man sicherstellen, dass auch in den kommenden Jahren eine einwandfreie Wasserqualität gewährleistet werden kann. Um sie für den Respekt der Natur zu sensibilisieren, soll die Zusammenarbeit mit den Bauern verstärkt werden. Mit der Kampagne „Drénkwaasser“ soll die breite Öffentlichkeit auch in Zukunft über einem respektvollen Umgang mit dem kühlen Nass informiert werden.