Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa wohnten am Dienstagabend dem Konzert für die „Mémoire de l’Holocauste“ in der Philharmonie in Luxemburg-Kirchberg bei. Organisiert wurde dieses Konzert vom „Consistoire Israélite de Luxembourg“ und der Vereinigung MemoShoah anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz durch die russischen Truppen am 27. Januar 1945.
Erinnerung als Pflicht
Die Vereinigung MemoShoah wurde von einer Gruppe engagierter, geschichtsinteressierter Bürger ins Leben gerufen, mit dem Ziel, „unabhängig von politischen oder religiösen Hintergründen Projekte und Initiativen zu organisieren und zu unterstützen, die zur Aufarbeitung und zum Verständnis der Shoah beitragen - insbesondere im Hinblick auf die Luxemburger Opfer“. Damit die Geschichte sich nicht wiederholt, will MemoShoah Luxembourg asbl sensibilisieren und informieren. Seit Mai 2014 steht die Vereinigung MemoShoah unter der hohen Schirmherrschaft des großherzoglichen Paares.


