BELVAL
LJ

Simulierter Terrorangriff als Grossübung in Belval

Gegen 11.00 nimmt das Schreckenszenario vor der Rockhal seinen Lauf. Fünf Männer laufen auf die Konzerthalle zu, einer zündet seinen Sprengstoffgürtel in der Menge, die Einlass zu einer DJ Show begehrt. Die anderen schiessen um sich und stürmen die „Rockhal“. Drinnen feuern sie weiter. 100 Menschen sterben, Dutzende sind zum Teil schwer verletzt. 25 nehmen die Attentäter als Geiseln. Noch während des Angriffs gehen in der Notfallzentrale 112 des CGDIS und beim 113 der Polizei Dutzende Anrufe ein. Sofort läuft ein Notfallplan an, der hunderte Einsatzkräfte aus dem ganzen Land, dazu französische und belgische Einheiten, mobilisiert und fast die ganze Belegschaft des Escher Krankenhauses. Wie effizient die Notfall-Kette bei einem Terrorangriff mit vielen Opfern funktioniert, das sollte am Samstag getestet werden. 1.050 Statisten, 300 Polizisten und 300 Rettungskräfte nahmen an der Übung im Rahmen des nationalen Vigilnat-Antiterror-Plans teil. Dazu Dutzende Beobachter, die den Einsatzkräften genauestens auf die Finger schauten. Ein Abschlussbericht wird wohl erst in ein paar Monaten vorliegen.

Mehr in unserer Montagsausgabe