LUXEMBURG
PATRICK WELTER

Erbgroßherzogin Stéphanie brachte gestern einen kleinen Prinzen zur Welt

In Zukunft hat der 10. Mai In Luxemburg auch einen positiven Klang, es gibt etwas zu feiern. Denn gestern kam, genau 80 Jahre nach einem düsteren 10. Mai, ein weiterer Thronfolger zur Welt. Gestern morgen veröffentlichte das großherzogliche Hofmarschall-Amt, folgende Meldung: „Der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin haben die große Freude, die Geburt ihres Sohnes an diesem Sonntag, dem 10. Mai 2020, um 5.13 Uhr in der Maternité Grande-Duchesse Charlotte in Luxemburg anzukündigen. Er wird die Vornamen Charles Jean Philippe Joseph Marie Guillaume tragen.“ Der neugeborene Prinz, der per Kaiserschnitt zur Welt kam, wog bei seiner Geburt 3.190 Gramm bei einer Größe von 50 cm. Mutter und Kind geht es gut. Mit donnernden 21 Salutschüssen wurde das freudige Ereignis den Bewohnern der Hauptstadt bekannt gemacht. Da auch neugeborenen Prinzen auf die Regeln zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie achten müssen, lernten seine Großeltern, Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa, ihren jüngsten Enkel per Skype kennen, waren aber deswegen nicht weniger begeistert über den nächsten Thronfolger. Ebenfalls aufgrund der Covid-19 Vorschriften hat der Großherzogliche Hof ein virtuelles Gratulationsbuch unter der Adresse bit.ly/felicitationsnaissance aufgelegt. Postalische Glückwünsche können an die Anschrift Château de Fischbach, L-7430 Fischbach gerichtet werden.

Glückwünsche der Regierung

In einem offiziellen Statement gab auch das Staatsministerium die Geburt des Prinzen bekannt. Der Premierminister sandte im Namen der Regierung Glückwünsche den Großherzog und die Großherzogin, und den Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin.

Die „Chamber“ freut sich

Natürlich hat sich auch das Parlament, die Abgeordnetenkammer, mit Glückwünschen gemeldet. Im Namen der Abgeordnetenkammer gratulierte deren Präsident, Fernand Etgen, zur Geburt des Prinzen Charles Jean Philippe Joseph Marie Marie Guillaume. „Unsere besten Glückwünsche gehen an den kleinen Prinzen Charles“, schrieb der „Erste Bürger“ in seinem Brief. Am Abend gratulierten auch die Justizbehörden den jungen Eltern per Schreiben.

Statt Geschenke bitte Spenden

Der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin möchten, anstelle eventuell zugedachter Geschenke, lieber Spenden für benachteiligte Kinder. Sowohl für Kinder in prekärer Lage in Luxemburg, als auch für Kinder in den Ländern in denen sich Hungerkatastrophen durch Covid-19 noch verschärft hat. Eventuell zugedachte Spenden zur Geburt des kleinen Prinzen sollen bitte an die „Fondation du Grand-Duc et de la Grande-Duchesse“ gerichtet werden.