CLAUDE KARGER

„Die grünen Regierungsmitglieder haben es nicht leicht. Was auch immer sie sagen, welche Zuschüsse auch immer sie erhöhen: Sie müssen sich umgehend auf einen Entrüstungssturm einrichten, dessen Ausläufer in der Regel bis tief unter die Gürtellinie reichen“, befindet der „Durchsager“ vom „Télécran“. Der Ton der politischen Auseinandersetzung habe nicht selten „Sandkastenniveau“. Ganz schuldlos seien „die Bausch, Turmes & Co aber nicht an diesen Widerstandswinden“, hätten sie doch mit ihren Popup-Radwegen und Elektro-Autos „partout“ einen Teil der Luxemburger „verprellt“. Es sei „eine reife Leistung, wie einige Luxemburger Grüne es immer wieder schaffen, sich unbeliebt zu machen“, schreibt der Durchsager. Allerdings: „Egal welche Partei an der Macht ist oder an die Macht kommt: Luxemburg wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark verändern müssen.“ In der Tat. Wie, das dürfte auch Thema bei der nächsten Tripartite sein, die „zum Erfolg verdammt“ sei, wie das „T“ gestern titelte. Wobei man sich laut Arbeitsminister Kersch schon auf „Spielregeln“ festgelegt habe. Etwa die Vertraulichkeit, „um die Verhandlungen nicht zu gefährden“. Aus vergangenen Dreier-Tauziehen wissen wir allerdings wie schnell Gegenwinde den Schleier der Verhüllung wegpusteten. Also: gut festhalten.