LUXEMBURG
LJ

Susumu Shingu im und vor dem Mudam

Ohne Wind wäre die Kunst von Susumu Shingu nicht denkbar. Seine eleganten Skulpturen erwachen beim kleinsten Windhauch zum Leben, um auf diesem Wege das unfassbare Element Luft spürbar zu machen. Die skulpturale Auseinandersetzung des Künstlers mit seinem „atmosphärischen” Medium ist Ausdruck seines Verhältnisses zur Welt, seines ökologischen Bewusstseins. So lässt sein gesamtes Werk seine Beschäftigung mit den Rhythmen und Schwingungen der Natur erkennen: Wind, Wasser, Licht, Regen und Schnee sind die Hauptdarsteller seiner Arbeiten.

Charakteristisch für die Ausstellung im Mudam ist die Einbeziehung der Räumlichkeiten des Museums sowie seiner Außenbereiche. So wird seit kurzem Shingus „Wind Caravan“, ein Ensemble aus 21 „Windskulpturen”, im Park präsentiert, während in der Grand Hall der monumentale „Water Tree“, der durch das Zusammenspiel des Wassers mit seinen Reflexen zum Leben erwacht, zu sehen ist.