LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Auch Thema beim „City Breakfast“: Erste Stunde gratis in Parkhäusern „Fort Neipperg“ und „Fort Wedell“

Man steht noch immer unter Schock nach dem schrecklichen Unfall“ vom vergangenen Sonntagabend auf dem „Chrëschtmaart“, sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer gestern Morgen beim „City Breakfast“. Die Weihnachtsmärkte in der Hauptstadt sind offen, allerdings soll das Ganze „in einer gediegenen Atmosphäre“ ablaufen, also keine laute Musik, keine Clowns und so weiter.

„De Kleeschen an der Stad“

Weiter wies Polfer darauf hin, dass der „Kleeschen“ seinen Besuch in der Hauptstadt für kommenden Sonntag, den 1. Dezember angekündigt hat. Der große Kinderfreund wird um 15.00 am Bahnhof ankommen. Anschließend wird der „Kleeschen“ im Umzug durch die Stadt zum Rathaus ziehen. Der Umzug läuft ab dem Bahnhofsvorplatz durch die Avenue de la Gare und den Boulevard de la Pétrusse und dann weiter über die „nei Bréck“ über den Boulevard Roosevelt und die Rue Philippe II zum Rathaus auf „Knuedler“, wo der „Kleeschen“ um 17.00 eintreffen wird. Anschließend wird er „Tiitercher“ an die Kinder verteilen.

Trotz der „enormen Betroffenheit nach dem tragischen Unfall“ am vergangenen Sonntagabend sind die kommenden Wochen „eine wichtige Zeit für viele Menschen, die ihre Existenz darauf aufgebaut haben“, sagte Polfer. Auch wies sie darauf hin, dass Eisskulpturen in verschiedenen Städten der Grenzregion abgesagt wurden.

Besser mit dem Bus

Ab kommendem Freitag, dem 29. November bis zum 25. Dezember wird die erste Stunde Parken in den Parkhäusern „Fort Neipperg“ und „Fort Wedell“ im Bahnhofsviertel kostenlos für jedermann sein, wie Stadtschöffe Patrick Goldschmidt zu berichten wusste. Um das Chaos am Boulevard Roosevelt zu vermeiden, rät Goldschmidt deshalb den Besuchern der Hauptstadt an den Wochenenden das Parkhaus „Fort Neipperg“ zu nutzen und dann ab dem Place Wallis mit dem Bus bequem bis zum Stadtzentrum zu fahren. Ab dem Wallis-Platz verkehren samstags alle drei Minuten Busse bis zum Boulevard Roosevelt (Haltestelle bei der Kathedrale); sonntags alle sechs Minuten.

Der Winter steht vor der Tür und am kommenden 1. Dezember wird die, bis zum 31. März 2020 andauernde „WanterAktioun“ vom Familienministerium in Zusammenarbeit mit „Caritas Luxembourg“ und dem luxemburgischen Roten Kreuz organisiert. Im Rahmen der „WanterAktioun“ stellt die Stadt Luxemburg zwei „Day Shelters“ und zwei „Night Shelters“ auf dem Gebiet der Hauptstadt zur Verfügung. „Street Workers“ von „Caritas Luxembourg“ und dem Roten Kreuz fordern die Obdachlosen auf, die Angebote zu nutzen.

Die Bürgermeisterin erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass das „Foyer Ulysse“ geschlossen werden musste. Die Kunden des „Foyer Ulysse“ wurden zum Teil der „WanterAktioun“ in der Stadt Luxemburg und zum Teil anderen Strukturen des Landes zugeteilt.

Neben der Tagesstruktur „Café Courage“ in Bonneweg (Dernier Sol) will die Stadt Luxemburg in einem weiteren Haus zum Übernachten eine Etage für Frauen und eine Etage für Paare im Rahmen der „WanterAktioun“ zur Verfügung stellen. Darüber hinaus wurde daran erinnert, dass bei Schnee und Eis die Bürgersteige von den Einwohnern zu räumen sind.

„Pop-up Stores“ in der Rue Philippe II

Anschließend kam Schöffe Serge Wilmes auf die beiden „Pop-up Stores“ in der Rue Philippe II zu sprechen, die nun bis April kommenden Jahres in dem Gebäude des Bildungsministeriums in der Rue Philippe II angesiedelt sind. Es handelt sich um „Bricks4Kidz“, die ein exklusives Know-how rund um LEGO-Steine entwickelt haben. Die „Bricks4Kidz“-Programme bieten Kindern lehrreiche und spielerische Momente, unter anderem werden Ateliers angeboten. In einer spielerischen Atmosphäre können hier kreative Modelle aus den Bausteinen errichtet werden. Im zweiten „Pop-up Store“ - „Botani“ - werden Accessoires und Kleider aus Korea und Japan zum Verkauf angeboten. Diese „Pop-up Stores“ sind für Wilmes „ein wichtiges Element, um die Vielfalt und die Komplementarität der Geschäftswelt der Stadt Luxemburg zu gewährleisten“.

Am „Black Friday“ (29. November) um 18.00 laden die Geschäftsleute der Rue Beaumont, der Rue des Capucins und der Avenue de la Porte Neuve übrigens zu einem „Apéro urbain“ ein. Die Geschäfte der Hauptstadt werden am Freitag auch bis 20.00 geöffnet haben.