LUXEMBURG
PW

Absolut ungewöhnlich für Luxemburg ist die Konzeption des Wohnbereichs

Patrick Gillen, der Präsident des Fonds Kirchberg, und Infrastrukturminister François Bausch haben am Donnerstag den Sieger des Wettbewerbs zur Neugestaltung der Porte de l’Europe präsentiert, also des westlichen Eingangs zum Kirchberg.

Zwischen dem Europäischen Gerichtshof, dem so genannten Hochhaus B und der Philharmonie ist eine dreieckige Fläche bisher unbebaut.  Im Generalplan für den Kirchberg ist an dieser Stelle schon seit langem ein Gebäudekomplex mit den Aufgaben Wohnen, Kaufen, Arbeiten vorgesehen.

Aufgrund der Komplexität hat man einen Einladungswettbewerb ins Leben gerufen, auf Anonymität wurde verzichtet da Architekten und Bauträger mit Erfahrung gesucht wurden. Eine besondere Anforderung des Wettbewerbs war die Integration eines Nutzungs- und Finanzierungskonzeptes. 

Als Sieger unter den fünf ausgewählten Arbeitsgemeinschaften ging das Team um den belgischen Bauträger Allfin hervor, der gleich zwei internationale Schwergewichte mit ins Boot holte. Der Entwurf des dreigliedrigen Gebäudekomplexes lag in den Händen des weltweit tätigen Architekturbüros „Arquitectonica“ mit Hauptsitz in Miami.

Ungewöhnliche Konzeption des Wohnbereichs

Die Vermarktung übernimmt der ebenfalls global agierende Immobiliendienstleister Cushman & Wakefield. Der Baukörper gliedert sich entsprechend den Aufgaben in drei Teile.

Absolut ungewöhnlich für Luxemburg ist die Konzeption des Wohnbereichs. Ein optisch in zwei vertikale Hälften geteilter Wohnturm überragt mit 21 Etagen plus Erdgeschoss das unmittelbar südlich stehende Hochhaus „B“. Das Haus wird Platz für 150 Wohnungen unterschiedlicher Größe bieten.