LUXEMBURG
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Architektenwettbewerb für Unterkünfte am Minett-Trail abgeschlossen

Seit etwa drei Jahren arbeiten zahlreiche Partner nämlich gemeinsam am Konzept „Minett-Trail“, dessen Rückgrat ein rund 80 Kilometer langer Wanderweg sein wird, aber mit Vernetzungen weit darüber hinaus. So sind in den elf Pro-Sud-Gemeinden (Bettemburg, Differdingen, Düdelingen, Esch-Alzette, Käerjeng, Kayl, Monnerich, Petingen, Rümelingen, Sanem und Schifflingen - 200 Quadratkilometer insgesamt mit 171.000 Einwohnern) elf originelle Wanderhütten vorgesehen für die der „Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils“ am vergangenen 11. November einen Architekturwettbewerb startete, dessen Laureaten gestern in Belval vorgestellt wurden.

Schub für den Minett

Bauherren sind die jeweiligen Gemeinden. Zwischen 300.000 und 700.000 Euro soll ein Projekt kosten. Eine Bezuschussung aus dem nationalen Programm für Tourismusinfrastrukturen ist möglich. Das Konzept bettet sich übrigens ein in die Kandidatur des Minett für das UNESCO-Programm „Man and Biosphere“ und soll möglichst viele Verbindungen mit der lokalen Hotellerie und Gastronomie herstellen sowie mit Herstellern von regionalen und lokalen Produkten. Und natürlich soll es startklar sein, um im Rahmen von Esch2022 „bespielt“ werden zu können.

Aufbauend auf der Attraktivität des natürlichen Umfelds im Minett, auf den Zeugen der Industriegeschichte, zukunftsweisenden Aktivitäten und einer engeren Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren soll mit dem neuen Trail und seinen Wanderhütten, aber auch mit dem kulturellen Angebot, das sich dort in den nächsten Jahren bieten wird, ein nachhaltiger Schub für den Tourismus im Landessüden ausgelöst werden.