CLAUDE KARGER

Das „Tageblatt“ erinnert angesichts der ersten „Kierchefong“-Bilanz - mit Defizit und Spendenaufruf - an düstere Zeiten: „Andererseits hatte die Kirche schon mal die Spenden durch massiven Ablasshandel (der längere Aufenthalte im Fegefeuer verhinderte) und den Verkauf Hunderter Totenmessen angekurbelt“. Was seinerzeit Luther auf die Palme brachte - der Rest ist Geschichte. „Also liebes Bistum“, empfiehlt der „T“-Schreiber, „lieber nicht zu stark auf wachsende Spendenbereitschaft setzen. Ohnehin ist da noch die Sache mit dem Kamel und dem Nadelöhr...“ Was das wohl bedeuten mag? Den Leitartikler des Blatts aus der Escher Kanalstraße inspirierte der trump‘sche Besuch zu allerlei Gedanken über Wurmfortsätze. Ein solcher selbiger der USA würde Großbritannien nämlich nach dem Brexit werden. „Doch die hervorragende Rolle von Wurmfortsätzen besteht nun einmal in ihrer Entbehrlichkeit. Wie jeder, der seines Blinddarms verlustig gegangen ist, zu bezeugen weiß“. Gar unentbehrlich scheint ein Besuch des Merscher Literaturhauses zu sein, wo derzeit laut „T“ eine Ausstellung über „Superjhemp und seine Welt“ stattfindet. Der Reporter scheint schön beeindruckt gewesen zu sein, titelte er doch: „„Kachkéis“ und große Brüste“. „Poznennö!“, etwas mehr Tiefgang, bitte.