Wir wissen nicht, was die zuständige „Wort“-Journalistin vor der Niederschrift ihres politischen Wochenrückblicks so alles geraucht oder zu sich genommen hat, aber Weihwasser wird es wohl definitiv nicht gewesen sein, kommt die erzbistumszeitungsliche „d‘Woch“ doch diesmal mit einer zuvor noch nie gesehenen Brutalität daher.
Da geht zum Beispiel von einem „smarten CSV-Zwerg“ (Léon Gloden?) die Rede, und von einem „Minister für finanzielle Katastrophen“, der dem „oppositionellen Grünschnabel“ eine Lektion erteilt; da wird dem frischverurteilten Roy Reding nachgesagt, er kenne sich mit Halbierungen aus; da wird der wackeren Wohnungsbauminister Frau Nagel unterstellt, sie wolle ihren Fonds-Präsidenten am liebsten „lebend eingraben“; und da wird der nicht minder wackere Nachhaltigkeitsminister gnadenlos als „grünes Wattebäuschlein“ verunglimpft, sollte man sich doch „gut überlegen, ob und was man mit seinen dicken Wurstfingern in den sozialen Netzwerken verbreitet“.
Da kann es nicht schaden, dass CSV-Chef Spautz im „CSV Profil“ die Meinung vertritt, dass „alles Glieder einer Kette“ sind, derweil CSV-Finanzexperte Laurent Mosar an gleicher Stelle von einer „harten Landung in der Realität“ fabuliert. Da verstehe einer die Welt...


