PASCAL STEINWACHS

Dass Deutschland bei der Pisa-Studie traditionell mehr pfui als hui abschneidet, scheint definitiv keine Koinzidenz darzustellen, wenn nun sogar schon Millionär-Werden-Woller so schlecht vorbereitet ins Fernsehen gehen, dass sie nicht einmal unseren nationalen Xavier kennen - und der steht immerhin schon beachtliche fünf Monate ganz oben. Die 32.000-Frage, wie der neue „Premierminister Luxemburgs und damit Nachfolger von Jean-Claude Juncker“, der „41-jährige Xavier“ denn nun mit Nachnamen heißt - der Kandidat konnte unter A: Schnorré, B: Bettel, C: Almosyus, D: Trinckgeld wählen - machte den „Wer wird Millionär“-Kandidaten dann auch derart konfus, dass er via Telefonjoker einen Kumpel anrufen musste - und der empfahl ihm D wie „Trinckgeld“... Dem Staatsminister ist der kandidat’sche Faux-pas indes schnupper als schnuppe. Easy peasy richtete er sich noch am gleichen Abend mit einem „e gudden Owend wënscht Iech den X Trinckgeld“ an seine „Facebook“-Freunde, um dann gestern den Kandidaten zu beruhigen: „Hallo, wir haben alle gut gelacht aber Schade dass es für Sie 32.000€ weniger bedeutet. Wenn Sie mal in Luxemburg sind, sagen Sie mir bitte bescheid. MFG der neue Premier ,-)“ Beim nächsten Mal klappt’s dann auch mit der Rechtschreibung...