Seit Agentenoffizier Fernand Kartheiser den Präsidentenposten bei der adr hinschmeißen musste, um einem Tierarzt Platz zu machen, geht es bei der so genannten Alternativpartei zuweilen zu, wie weiland in Gomorra und in Sodom, oder wie sonst wäre zu erklären, dass der am Sonntag zum neuen Parteigeneral gekürte Alex Penning sich in seinem an die Kongressdelegierten verteilten Lebenslauf unbekümmert als „gekummert, keng Kanner“ präsentiert.
Wenn das Schule macht, wird es wohl bald auch noch Frösche in Luxemburg regnen. In Gambia - nicht zu verwechseln mit Blau-Rot-Grün - kann so was schon mal vorkommen, aber mit Yahya Jammeh - nicht zu verwechseln mit Xavier Bettel - hat man dort sowieso einen derart dollen Präsidenten, dass dieser, der Homosexuelle als „eine der drei größten Bedrohungen der Menschheit“ ansieht, sogar „Aids und Asthma durch Handauflegen heilen“ kann, wie die „Welt am Sonntag“ am Wochenende zu berichten wusste. Der Opposition warf er, Yahya Jammeh, indes vor, „der gambischen Wirtschaft mithilfe eines senegalesischen Zauberers schaden zu wollen“. Wenn das bei unseren großherzoglichen Oppositionsparteien Schule macht - nicht auszudenken...


