CLAUDE KARGER

Die Norkonen sind ganz fiese Biester irgendwo aus dem Norden - vielleicht hat sie das Sturmtief Ekliger Egon her geblasen? - die das kleine Luxchapelle ihrem bösen Imperium einverleiben wollen. Aber „ein von unbeugsamen Persönlichkeiten bevölkerter Zirkus“ leistet dem Eindringling Widerstand - so der Haupt-„Plot“ von Maximilian Böhms neuem Roman „Jean Ballon und die Weltsammelmaschine“, den der „Trierische Volksfreund“ gestern unter dem Titel „Der luxemburgische Asterix“ vorstellte. Werden wir lesen und uns natürlich sämtliche Ähnlichkeiten mit „Luxusbuerg“, von dem immer noch manche denken, es sei eine Insel, merken. Das mit dem Zirkus passt schon mal ganz gut. Der politische dreht jedenfalls nach der Winterpause wieder auf Hochtouren und nicht zuletzt die Sonntagsfrage hat für ordentlich Antrieb gesorgt und die Häuptlinge angespornt. Auf den CSV-Spitzenkandidat scheinen die Resultate fast schon wie Zaubertrank gewirkt zu haben. Das Zugpferd habe „beinahe schon staatsmännisch“ gewirkt, schrieb die Erzbistumszeitung bewundernd. Auch stellte es laut „Tageblatt“ Folgendes klar: „Die CSV ist nicht die Kirche und nicht das Syfel“. Tatsächlich? Na hoffentlich bleibt die Kirche trotz aller Zauber- und sonstigen -tränke 2017 im Dorf.