Auch nach dem EU-Personalgipfel am Samstag steht die neue Kommission längst nicht. Nun lockt der neue Chef Kandidatinnen mit dicken Portfolios, um das Versprechen einzulösen, dass Frauen mehr Gewicht in der EU-Regierung haben sollen. „Selbst in Jean-Claude Junckers engstem Team ist die Rede vom Drehen an einem Zauberwürfel. Denn die Bildung der neuen EU-Kommission ist kompliziert“, schrieb am Samstag Österreichs „Kleine Zeitung“. Tja, da steht JCJ ständig in Blitzlichtgewittern und der globalen Aura des Landes nutzt das kaum. „Beim Gespräch mit Türken, Deutschen oder Amerikanern merkt man schnell, dass außerhalb der Grenzen des Großherzogtums nur ein verschwindend geringer Teil der Menschen etwas mit dem Begriff Luxemburg anfangen kann. Die Wissenslücken sind nach wie vor groß - trotz Europa, trotz des Finanzplatzes, trotz Juncker, trotz der hierzulande weit verbreiteten Auffassung, Luxemburg sei der Nabel der Welt“, regte sich der „Wort“-Leitartikler am Samstag auf. „Nation Branding“: Auch so ein Zauberwürfel. Nicht mal ein solches Ding hat übrigens Innenminister Dan Kersch im Büro, in dem sich das „Wort“ umsah. „Der Arbeitsplatz von Minister Dan Kersch sieht aus wie unmittelbar nach dem Frühjahrsputz (...) Kein Schnickschnack lenkt ab, nichts stört die Konzentration. Der Innenminister hat den Durchblick“. Hoffentlich.