LUXEMBURG
MADY LUTGEN

ING-Marathon zog über 100.000 Menschen an

Ein riesiges buntes Volksfest, so könnte man den ING-Marathon kurz beschreiben. Am Samstagabend war die City schon fast zu klein. 11.000 Läufer gaben ihr Bestes und wurden von unzähligen Menschenmengen angefeuert.

Bei diesem Sportevent steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Die meisten Läufer hatten sich das Motto „Dabei sein ist alles“ zu Herzen genommen, nur die wenigsten wollten unbedingt einen Preis ergattern. Natürlich gab es aber auch Läufer, die extra angereist waren um das Preisgeld mit nach Hause zu nehmen. So zum Beispiel er Kenianer John Komen, der es nach zwei Stunden 13 Minuten und 55 Sekunden auf das Siegerpodest schaffte. Als bester Luxemburger lief Pierre Weimerskirch ins Ziel. Die aus Kenia stammende Naomi Tuei war die schnellste Frau beim Marathon und Karin Schank konnte als schnellste Luxemburgerin die Ziellinie erreichen.

Party ohne Ende

Entlang den Laufstrecken sorgten wie gewohnt diverse Sambagruppen für die nötige Stimmung. Auch Folklorebands, neun Blasmusikkapellen und ein Chor heizten die Läufer mit an. Auf den letzten Kilometern begleiteten 18 DJs die Laufbegeisterten. Freunde feierten Freunde an. Überall gab es zu essen und zu trinken.

Der ING-Marathon hat sich zu einem der beliebtesten Feste in Luxemburg entwickelt