LUXEMBURG
PIERRE WELTER

Hohe Geldsumme nicht angemeldet: Staatsanwaltschaft fordert Geldstrafe

Auch der Zoll setzt auf das außergewöhnliche Geruchsvermögen des Hundes. Dabei hat die Verwaltung Zollhunde wie „Cash“, Rasse Malinois, die speziell auf Geld abgerichtet sind.

Das außergewöhnliche Geruchsvermögen der Vierbeiner im Zolldienst hat am 26. März 2017 dazu geführt, dass am Flughafen Findel zwei Männer verhaftet wurden, die beide größere Summen Geld bei sich hatten. Am Dienstag standen die zwei Türken vor Gericht.

Trotz Befragung keine Angaben

Beim Einchecken nach Ankara hatten die Männer vergessen, ihr Geld bei den Zollbeamten anzumelden, obwohl sie ein paar Mal vom Zoll darauf aufmerksam gemacht wurden, dass das Limit an Bargeld im Schengenraum 10.000 beträgt. Wenn man bei Reisen innerhalb der EU Bargeld in Höhe von 10.000 Euro oder mehr oder entsprechenden Geldwert in einer anderen Währung mit sich führt, muss man bei den Zollbehörden dies entsprechend anzeigen.

Obschon sie ein paar Mal befragt worden waren, behaupteten sie, keine höhere Geldsummen bei sich zu tragen.

Wie sich aber später mit Hilfe des Geldspürhundes herausstellte, handelte sich einmal um 18.000 Euro und einmal um 13.000 Euro.

Der Anklagevertreter beantragte jeweils 2.000 Euro Geldstrafe für die Angeklagten.

Das Urteil wird am 17. Oktober 2017 fallen.