LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Dass die Deutschen (und natürlich auch die Franzosen und die Belgier und alle Anderen), wenn sie nicht gerade in unmittelbarer Nachbarschaft zum Großherzogtum wohnen, ihre Schwierigkeiten mit Luxemburg haben, ist gewusst und wird regelmäßig deutlich, wenn unser Land mal wieder in ausländischen Fernsehsendungen entweder direkt ganz von der Karte radiert oder aber der Einfachheit halber einem anderen Staat zugefügt wird.

Ihre Probleme mit Luxemburg hatte gestern dann auch die deutsche Polizei, wurden doch im Dreiländereck bei Perl aus Luxemburg Einreisende kontrolliert und abgewiesen, obwohl die deutsch-luxemburgische Grenze ja schon seit letztem Wochenende wieder offen ist. Der Grund: Die Polizisten hatten die luxemburgische mit der französischen Grenze verwechselt. Für den Saarländischen Rundfunk ist die Sache klar: Für die Bundespolizisten aus Frankfurt, die hier zu einer Grenzkontrolle eingesetzt waren, „war das offenbar zu viel Europa auf engem Raum: Sie standen an der falschen Stelle im Kreisel von Perl“ und kontrollierten nicht die Autofahrer aus Frankreich, sondern diejenigen, die aus Schengen nach Deutschland fahren wollten. Dem heutigen Ausflug nach Trier dürfte demnach nichts im Wege stehen...