LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Wiltzer Bahnhof auch Personen mit eingeschränkter Mobilität erreichbar

Der Bahnhof von Wiltz und seine Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität stehen im Mittelpunkt einer parlamentarischen Anfrage der beiden CSV-Nordabgeordneten Martine Hansen und Aly Kaes an den Minister für Nachhaltigkeit und Infrastrukturen, François Bausch. Die beiden Parlamentarier halten fest, ihren Informationen zu Folge wäre der Bahnsteig Nummer zwei des Wiltzer Bahnhofs nur sehr schwer erreichbar für Bahnkunden und besonders für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Um von einem Bahnsteig zum anderen zu gelangen, müssten die Bahnbenutzer die Gleise überqueren. Vom zuständigen Minister möchten die beiden Nordabgeordneten nun wissen, ob dies stimme.

In seiner Antwort weist Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch mit Nachdruck darauf hin, dass der Bahnsteig Nummer zwei des Wiltzer Bahnhofs für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich ist.

Auch wenn der Bahnhof der „Cité martyre“ nicht über die allerneuesten Technologien in Sachen Erreichbarkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität verfügt - sprich: Einen unterirdischen Gang mit einem Aufzug an jedem Bahnsteig -, haben sich die CFL-Verantwortlichen bei der zu Beginn der Jahre 2000 durchgeführten Renovierung des Wiltzer Bahnhofs dazu entschlossen, einen Bahnübergang mit Holzboden mit leicht ansteigenden Rampen am Ende der Bahnsteige einzurichten. Weiter hält Minister Bausch fest, dass die Eisenbahnlinie Kautenbach-Wiltz, mit Endstation in Wiltz, ausschließlich von Triebwagen bedient wird, so dass der Fußgängerüberweg zu keinem Moment von den Zug-Bewegungen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Abschließend erinnert François Bauch daran, dass die Zugänglichkeit der Bahninfrastrukturen für Personen mit eingeschränkter Mobilität den Bahnverantwortlichen seit jeher besonders am Herzen liegt, dies bereits lange bevor eine diesbezügliche Reglementierung eingeführt wurde.