LUXEMBURG
LJ MIT POLICE

Polizei hatte Samstag und Sonntag alle Hände voll zu tun

Am Wochenende hatte die Polizei im Großherzogtum alle Hände voll zu tun.

Am Samstag um 17.30 kontrollierte eine Patrouille ein Fahrzeug, das ihnen verdächtig vorkam: In der route de Luxembourg wurden sie auf ein in Frankreich immatrikuliertes Fahrzeug aufmerksam. Die beiden Insassen wurden nach ihren Ausweisen gefragt, hatten jedoch keine Papiere dabei.

Der Fahrer riss plötzlich die Tür auf und flüchtete über einen Zaun auf das Arcelor-Gelände. Der Mann konnte nicht eingeholt werden. Zwischenzeitlich war auch der Beifahrer geflüchtet.

Bei der anschließenden Fahndung konnte der flüchtige Fahrer allerdings kurze Zeit später gestellt werden. Es stellte sich heraus, dass er im Juli 2011 unter verschiedenen Namen Asyl beantragt hatte. Laut Informationen der französischen Polizei ist der Mann, seit Januar 2017, nicht mehr im Besitz eines gültigen Führerscheins, dies wegen Fahrens unter Drogen-
und Alkoholeinfluss. Der anschließend durchgeführte Drogenschnelltest verlief auch positiv. Gegen den Mann wurde ein Verfahren eingeleitet. Von dem Beifahrer fehlt bislang jede Spur.

Drogendealer festgenommen

Am selben Abend wurde in Luxemburg-Stadt in der rue du Fort Neipperg eine Drogenrazzia fündig. Gegen 22.45 beobachtete eine Patrouille, wie ein Mann sich mit einer Toxikomanin unterhielt. Beide benahmen sich äußerst verdächtig. Kurze Zeit später konnte die Frau kontrolliert werden, sie hatte unmittelbar vor der anstehenden Kontrolle Kokain zu Boden geworfen. Der bereits bestens polizeilich bekannte Drogendealer wurde zu dem Vorfall vernommen, gab jedoch an, nichts mit Drogen am Hut zu haben. Bei der Körperdurchsuchung fanden die Beamten Bargeld sowie ein Handy. Weiterhin stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass der Mann einen falschen Namen benutzt hatte um in Luxemburg Asyl zu beantragen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme des Dealers, die Beschlagnahme des Geldes und des Telefons, sowie eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Des Weiteren wurde er im Krankenhaus einem Scan unterzogen um sicher zu gehen dass er keine Drogen verschluckt hatte. Diese Untersuchung verlief negativ.

Er wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.