LUXEMBURG
MM

Vodafone-Tochter „Tomorrow Street“ fördert nächstes Start-up

„Tomorrow Street“, das Gemeinschaftsunternehmen von Vodafone und dem luxemburgischen Start-up-Inkubator Technoport, gab gestern am Firmensitz auf Kirchberg seine zweite Partnerschaft bekannt. Dabei handelt es sich um den 2012 gegründeten Softwareentwickler Old Street Labs (OSL) mit Sitz in London. OSL hat bereits Niederlassungen in München und San Francisco.

Im Oktober hatte Tomorrow Street seine erste Partnerschaft mit LB Networks, einem US-amerikanischen Start-up aus Missouri, geschlossen. LB Networks bietet eine digitale Analyseplattform an.

Vielversprechendes Produkt

OSL seinerseits hat eine „Tracking and Reporting“-Technologie entwickelt, die sich „Vizibl“ nennt und Unternehmen sowie ihre Lieferanten auf die gleiche Plattform bringt, um deren produktive Zusammenarbeit zu fördern.

„Vizibl erlaubt es, kluge Entscheidungen zu treffen, die messbare Ergebnisse liefern“, begründete Warrick Cramer, CEO von Tomorrow Street, die Partnerschaft mit dem Start-up. „Die Zusammenarbeit mit Tomorrow Street gibt es uns die Möglichkeit, direkte weltweite Verbindungen zu großen internationalen Unternehmen aufzubauen“, sagte Mark Perara, Gründer und Chef von OSL.

„Tomorrow Street“ ist das Innovationscenter des britischen Telekomgiganten Vodafone und wurde im September 2017 gegründet. Aufgabe ist, Start-ups zu finden, die bereits ein marktfähiges Produkt entwickelt haben und ihnen bei der Vermarktung dieses Produkts durch das Vodafone-Netzwerk zu helfen. Anvisiert ist, 16 Start-ups diese Dienstleistung anzubieten. Insgesamt hat Tomorrow Street, an denen Vodafone und Technoport je zu 50 Prozent beteiligt sind, 20 Mitarbeiter in Luxemburg, den USA, dem Vereinigten Königreich und Kanada.