Auf Pause gedrückt

Von Melody HansenLex Kleren

Sie standen mitten im Leben, haben gearbeitet, sich um ihre Familie gekümmert und ihre Freizeit genossen – dann haben sie sich mit Covid-19 infiziert. Auf der Long-Covid-Station des Rehazenter kämpfen sich Betroffene zurück ins Leben. Dabei werden sie von unterschiedlichen Spezialist*innen begleitet, die fest entschlossen sind, ihnen dabei zu helfen.

Eugenie steigt vom Fahrradergometer im Physiosaal des Rehazenter. Sie ist außer Puste. Als sie beginnt, ihre Geschichte zu erzählen, zittert ihre Stimme. Vor einem Jahr hat sich die 47-Jährige mit Covid-19 infiziert. Unter den Folgen leidet sie bis heute.

Ihre Tochter hatte sich Anfang 2021 in der Schule angesteckt und kam mit einer heftigen Erkältung davon. Als ihr Mann erste Symptome zeigte, wunderte sich Eugenie, dass sie sich noch gesund fühlte. Sicherheitshalber machte sie einen PCR-Test – das Resultat fiel positiv aus. Einen Tag später bekam auch sie Symptome, „und die kamen alle zusammen“. Dabei habe sie keinerlei Grippesymptome gehabt. „Fieber und Husten hatte ich nie.“

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